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Caritas Kickers bei Special Olympics20.07.2017
Fußball von Bastian Hohmann
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Gänsehaut für Caritas Kickers bei Special Olympics

Noch sind es einige Wochen bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison und die Profis stecken allerorts in der Vorbereitung, doch die MSV Moers Caritas Kickers absolvieren derzeit ihre wichtigen Turniere. In der Meisterschaft bisher gut im Rennen, gingen die geistig behinderten Sportler des Meerbecker Sportvereins nun in Neuss an den Start. Dorthin hatte Special Olympics NRW zum fairen Kräftemessen eingeladen. 21 Teams aus ganz NRW kamen, drei Tage dauerte der Wettbewerb und die Caritas Kickers gaben alles.
Nachdem die Moerser sich am ersten Tag bei der Klassifizierung für die Bestengruppe qualifiziert hatten, hieß es am Abend bei der Eröffnungsfeier für alle Sportler noch einmal kurz innehalten: bei der stimmungsvollen Feier entzündete der Fackelläufer das olympische Feuer und Vertretern der Athleten, Trainer und Kampfrichter sprachen den olympische Eid. Das war Gänsehaut pur.
Der zweite Turniertag verlief für die Moerser Fußballer komplett glücklos: Spiel für Spiel wurde verloren und schnell war der Traum von einer Medaille ausgeträumt. Gleich zu Beginn des zweiten Tages machten die Caritas Kickers ein tolles Spiel gegen die Gemeinnützigen Werkstätten Neuss – und verloren 2:3 (Tore für Moers: Salah Affani, Sascha Sandfort). „Es ist zum Verzweifeln. Wir machen das Spiel, dominieren und Neuss schießt dreimal auf unser Tor“, war Trainer Michael Lehmkuhl konsterniert. Das faßte den glücklosen Wettkampftag treffend zusammen. Denn es folgte eine 1:2 Niederlage gegen Düsseldorf (Torschütze: Niklas Wilczek) und ebenfalls ein 1:2 gegen Hephata Mönchengladbach (Torschütze: Sven Ignatovic). „Wir haben jede Menge Chancen gehabt, aber in allen Spielen viel zu wenig draus gemacht“, stellte Mannschaftskapitän Dennis Wiedemann ernüchtert fest. Im Vorfeld des Turniers mußte das Moerser Team auf vier Leistungsträger verzichten und nominierte Spieler aus der 2. Mannschaft nach. Aber das wollten alle Beteiligten nicht aus Ausrede gelten lassen. Schließlich war das Spielvermögen der Caritas Kickers auf einem hohen Niveau und man den Gegnern immer mindestens gleichwertig. Besonders der nachnominierte Renato Bono offenbarte sich in der Not geradezu als Entdeckung auf der rechten Abwehrseite – in der zweiten Mannschaft ist er für die Offensive zuständig.
Am dritten und letzten Tag setzte sich die Pechsträhne der Meerbecker fort: ein Spiel auf Augenhöhe mit dem späteren Goldmedaillengewinner Kölner Werkstätten ging erneut trotz klarer Moerser Torchancen knapp 0:1 verloren. Trainer und Delegationsleiter Dirk Ströter lobte die Moral in der Mannschaft: “Niemand hat je aufgesteckt. Alle haben jederzeit ihr Bestes gegeben und an das Team geglaubt. Wer mit solchen Niederlagen umgehen kann, gewinnt vielmehr, als in diesem Moment klar ist.“ Dennoch endete das Turnier versöhnlich, als im Derby und letzten Spiel gegen die WfbM Duisburg mit 6:2 gewonnen wurde. Mit einem beginnenden Wolkenbruch spielte der MSV bezeichnenderweise wie entfesselt: Sven Ignatovic traf im Dauerregen vier Mal, Salah Affani und Sascha Sandfort jeweils einmal. So landeten die MSV Moers Caritas Kickers in Neuss auf dem 5. Platz und nehmen viele Erfahrungen mit nach Hause.
Mit der Teilnahme an den Landesspielen in Neuss haben sich die Caritas Kickers für die großen Special Olympics National Games 2018 in Kiel qualifiziert. Dort werden knapp 5000 Athleten aus ganz Deutschland erwartet.


Text: Dirk Ströter
Fotos: Rolf Mätzkow

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