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Presse: Rheinische Post vom 13.09.200818.09.2008
Verein von Bastian Hohmann
Ein Fleißarbeiter tritt ab

Frank Bonert will Abstand gewinnen. Der langjährige Fußball-Funktionär des MSV Moers wird sich heute Abend bei der Abteilungsversammlung nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen. Nach dem Tiefpunkt im Sommer 2007 half er beim Wiederaufbau maßgeblich mit.

"Geh mal zum Frank Bonert, der weiß Bescheid." Dieser Satz gehört spätestens heute Abend, wenn der MSV Moers seine Fußball-Abteilungsversammlung abhält, der Vergangenheit an. Denn Frank Bonert, Fußball-Geschäftsführer des MSV Moers will nicht mehr. Seit 1994 hatte er verschiedene Ämter in der Fußball-Abteilung des Traditionsclubs inne. Noch ist er auch Geschäftsführer des Hauptvorstandes. Aber auch nicht mehr lange, denn am 31. Dezember soll endgültig Schluss sein.

In seiner Amtszeit hat Bonert so manche Höhen und Tiefen des MSV Moers erlebt. Den Tiefpunkt seiner Offizielle-Karriere erlebt er im Sommer 2007. Praktisch über Nacht ging der komplette türkische geprägte Fußball-Vorstand von der Fahne. Bonert stand alleine da, ohne Mannschaft, ohne Geld, aber mit jeder Menge Energie. Schließlich galt es, den vierten Abstieg hintereinander zu verhindern.

Dies gelang ihm mit einer schnell zusammen getrommelten Führungs-Mannschaft dann auch. Heute kann er stolz berichten: "Wir schreiben wieder eine schwarze Null." Und der Aufbau des MSV Moers hat schneller Früchte getragen, als zu erwarten war. Immerhin kicken für das Gründungsmitglied der inzwischen von der Bildfläche verschwundenen Oberliga Nordrhein wieder vier Senioren-Teams, im Nachwuchsbereich können alle Altersstufen besetzt werden, und die Meerbecker verfügen seit dieser Saison auch über eine Frauenmannschaft.

Die weitere Sanierung der Abteilungskasse ist inzwischen zur Chefsache erklärt worden. Denn nach wie vor sind Bonert und der Vereinsvorstand auf der Suche nach den Geldern, die in der Ära Mohammed Alemdar im Sommer 2007 verschwunden sind. Immerhin ist Alemdar und seiner "fahnenflüchtigen" Fußball-Crew seinerzeit keine Entlastung erteilt worden. "Das macht jetzt unser Vereins-Vorsitzender Martin Borges", ist Bonert froh, nicht noch weiteren Belastungen ausgesetzt zu sein. Jetzt will er nur noch Abstand gewinnen. Aber wer weiß, vielleicht sagen sie bald wieder: "Geh mal zum Frank Bonert, der weiß Bescheid." Schließlich stehen bei den Meerbeckern große Dinge im Raum: Der geplante Umbau des Rheinpreußen-Stadion und das 100jährige Vereinsbestehen im Jahre 2013. Diese Daten hat Frank Bonert schon in seinem Computer gespeichert.

Quelle: Rheinische Post Druckausgabe vom 13.09.2008 / rp-online.de
Autor: Jürgen Schroer

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