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Vereinsgeschichte

Im Jahre 1913 wird im Saale Lohmann die Turnerschaft Meerbeck gegründet. Sie schließt sich dem Niederrheinischen Turnerbund an. Zu ihrem Vorsitzenden wird Herrmann Pierschel gewählt.

1919 gründen Phillipp Herkel und Max Meier den Meerbecker Spielverein unter den Vereinsfarben rot und schwarz. Bereits ein Jahr später wird die DJK-Meerbeck von Präses A. Hegenkötter und Franz Hucker ins Leben gerufen. Bis dorthin waren ihre Sportarten Fußball und Turnen. Ebenfalls im Jahre 1920 wurde die Gründung des Arbeitersportvereins „Vorwärts-Meerbeck“ unter dem Vorsitz von Gustav Halm vollzogen. Hier standen die Sportarten Schwimmen und Turnen im Vordergrund.

1921 wird durch die Zeche Rheinpreußen ein Gelände zur Verfügung gestellt. Am „Galgenberg“ wird der erste normgerechte Fußballplatz in Meerbeck eingeweiht. Dieser wurde ausschließlich in kompletter Eigenleistung errichtet.

1925 tritt die Turnerschaft dem Allgemeinen Deutschen Turnerbund (ADT) bei. Vier Jahre später im Jahre 1929 erhält der Turnverein neuen Auftrieb und eine neue Turnhalle an der Römerstraße wird eingeweiht. Unter dem Regime der Nationalsozialisten wird „Vorwärts-Meerbeck“ 1933 von den Nazis unter Zwang aufgelöst. Notgedrungen tritt der größte Teil der aktiven Turner mit ihren Vorturnern dem „ADT-Meerbeck“ bei.

Arge finanzielle Schwierigkeiten plagen den Meerbecker SV im Jahre 1935. Die Zeche Rheinpreußen zeigt sich großzügig und hilft. Heinrich Nennstiel wird 1.Vorsitzender des „Turn- und Spielverein Rheinpreußen Meerbeck“, welcher zuvor durch eine Fusion des Meerbecker SV und dem ADT Meerbeck entstanden ist. Ihre neuen Vereinsfarben sind nun grün, weiß und schwarz. Die angebotenen Sportarten sind auf ein vielfaches erweitert worden auf Fußball, Turnen , Handball, Leichtathletik, Ringen sowie Radfahren und Schießen. Dank des Einsatzes vieler Beteiligter und ganz besonders von H. Nennstiel werden 1937 die Darlehen der Gemeinde Repelen-Baerl und der Zeche Rheinpreußen gelöscht und der Verein kann nun wieder schwarze Zahlen schreiben.

1944 befindet sich der 2.Weltkrieg in seiner Endphase und der Spielbetrieb wird daher komplett eingestellt. 1945 ist der Krieg dann glücklicherweise beendet und Stephan Verheyen lädt am 09.12. zur Mitglieder-versammlung. Peter Scholl wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und der Wiederaufbau des Vereins beginnt. Der Sportplatz wird instandgesetzt und auch der Erfolg kommt wieder zurück in die Bergarbeiterregion Meerbeck. Die A1 Jugend des MSV wird 1946/47 nacheinander Kreis-, Bezirks-, Niederrhein- und Westmeister. Auch die Turner organisieren sich 1952 wieder neu. Sie treffen sich in der Gaststätte Lohmann. Wiederrum ein Jahr später, 1953, wird unter der Regie von Fritz Hackländer der Umbau des Sportplatzes in Angriff genommen. Es entsteht ein komplettes Stadion mit 2 Fußballfeldern und einer Leichtathletikanlage. Vor mehr als 1000 Zuschauern spielt die A1- Jugend gegen die Wolverhampton Wanderers mit dem Endstand von 6 : 2. Auch die damalige Turnhalle an der Römerstraße ist nun wieder hergestellt und im Jahre 1955 beginnt der geregelte Turnbetrieb. Abteilungsleiter hier ist Wilhelm Königs. Zwei Jahre später erringen die Leichtathleten bei der Schülerklasse 1957 bei der Jugend-Mannschaftsmeisterschaft der Bundesrepublik den 2.Platz. Wiederrum zwei Jahre später werden 25.000 Zuschauer im Jahre 1959 Zeitzeugen eines Leichtathletik-Länderkampfes der Frauen „Deutschland – Tschechoslowakei“. Bei dieser Veranstaltung wird das „Rheinpreussenstadion“ unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Etliche Jahre später, im Jahre 1970, wird das „Max-Schnitzer-Vereinsheim“ fertiggestellt und dem Verein übergeben. Kurz darauf, etwa ein Jahr später, fusioniert der MSV mit der „DJK-Meerbeck“ und der Verein wird unter dem neuen Namen „Rheinkamper Sportverein Meerbeck 13/20 e.V.“ weitergeführt. Karl-Heinz Tepper wird 1. Vorsitzender. Vereinsfarben sind nun grün, weiß und schwarz.

1977 dann ein weiterer sportlicher Erfolg in der Vereinsgeschichte: die 1. Mannschaft des Vereins spielt in der Oberliga Nordrhein, der höchsten Amateurklasse. Die geplante Fusion mit dem Grafschafter SV wird durch die Hauptversammlung abgelehnt und der amtierende Vorstand tritt geschlossen zurück. Theo Wolff wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das große Problem der Sanierung wird angepackt.

Eine neu erarbeitete Satzung wird 1978 von der Hauptversammlung angenommen und das Kind erhält seinen aktuellen Namen: „Meerbecker Sportverein Moers 13/20 e.V.“.

1981 dann ein großer Rückschlag und Tiefpunkt der Vereinsgeschichte. Finanzielle Forderungen können nicht mehr erfüllt werden und die gesamte 1.Mannschft verlässt den Verein. Die Jahreshauptversammlung beschließt eine Satzungsänderung die den einzelnen Abteilungen ihre finanzielle Selbstständigkeit zurückgibt. 70 % der Mitglieder verbleiben in den Abteilungen.

Doch 1982 ist der Verein wieder schuldenfrei und Theo Wulff sieht seine Aufgabe als erfüllt an und lehnt eine Wiederwahl ab. Rudi Roloff übernimmt das Amt des 1.Vorsitzenden. Nach dem Abstieg und 4 jährigem Verbleib in der Bezirksklasse schafft die 1. Mannschaft 1987 den Aufstieg in die Landesliga. Gleichzeitig steigen die 2. und 3. Mannschaft von der Kreisliga B in die Kreisliga A auf. Auf Grund von Spielermangel muss die Handballabteilung in diesem Jahr aufgelöst werden.

Im Jahre 1994 wurden ebenfalls 3 Tennisplätze errichtet, wo seit dem Jahre 1995 zahlreiche Spieler und Spielerinnen erfolgreich am Medenspielbetrieb der Tennisabteilung teilnehmen. Ebenfalls arbeitet der MSV seit mehreren Jahren mit der Behinderten-Sportgemeinschaft Moers zusammen, welche mit ihren Mitgliedern unter anderem auf der Anlage des MSV aktiv Bogenschießen betreibt, Sportabzeichenprüfungen absolviert und auch gemütlich gesellige Abende mit anderen Sportlern verbringt.

Wikipedia: MSV Moers
Wikipedia: Rheinpreußen-Stadion
Bilder des Länderkampfes von 1959
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